Einer länderübergreifenden Studie der TNS Gallup zur Akzeptanz von elektronischen Rechnungen bei kleinen und mittelständischen Unternehmen zufolge wird in Deutschland noch eine Weile auf Papier abgerechnet. Nur 65% der befragten deutschen Unternehmen nehmen an, dass sie in den nächsten drei Jahren auch elektronische Rechnungen versenden werden.
So wertet der Artikel von Sascha Alexander auf Computerwoche.de die von Itella beauftragte Studie abermals mit einem „klaren Punktsieg“ für die skandinavischen Unternehmer bei der Thematik eInvoicing aus. Alexander geht weiterhin auf mögliche Hemnisse in Deutschland ein und stellt einige detaillierte Ergebnisse – z.B. länderspezifische Vorgehensmodelle bei Accounts Payable – vor.
Mehr dazu: Elektronische Rechnungen – Skandinavier aufgeschlossen, Deutsche skeptisch

Das ist ja wirklich unglaublich, wie schwer es der deutschen Wirtschaft fällt die Innovationen im elektronischen Datenmanagement einzuführen.
Während z.B. die baltischen Staaten, die ja vor 20 jahren noch kommunismus gebaut haben, es ganz locker drauf haben. Ich meine jetzt auch nicht nur elektronische Rechnungen. Auch elektronische Schulportale, elektronische Fahrkarten auf dem Ausweis gespeichert, online Parlamentswahlen – alles gang und gäbe im Baltikum und teilweise in Finnland.
Ob man das auch in Deutschland irgendwann bewerkstelligen könnte? Klar, Deutschland ist halt sehr groß, das bringt gewisse Hindernisse mit sich. Aber auch die allgemeine Einstellung zu den Innovationen spielt eine Rolle.